Seismik und Geoelektrik zur Entdeckung von Permafrost
Problemstellung
Für einen geplanten Stausee in potentieller Permafrostumgebung soll geophysikalisch erkundet werden, ob tatsächlich mit Bodeneis oder allenfalls Toteis gerechnet werden muss.

Max. Zieltiefe: 30 m

Messmethode
Eine Kombination von Reflexionsseismik mit der geoelektrischen Tomographie erbrachte die benötigte Aussage. Aufgrund des seismischen Schallhärtekontrastes allein konnten keine definitiven Angaben über die Ursache eines Reflektors gemacht werden. Erst die refraktionsseismische Auswertung (kontinuierliche Kartierung des seismischen Geschwindigkeitsfeldes) sowie die Geoelektrik (geoelektrische Tomographie) konnten exakte Prognosen ermöglichen.

Ergebnis:
Es ist nicht mit Permafrost oder Toteis zu rechnen.

Resultat der reflexionsseismischen Auswertungreflexionsseismisches Tiefenprofil

Ergebnis der refraktionsseismischen AuswertungRefraktionsseismische Geschwindigkeitskartierung

Geoelektrisches TomogrammGeoelektrische Tomographie





weitere Infos:

Anwendungen
Naturgefahren

Beispiele
Hochwasserstollen
Lawinentunnel

Referenzen zu
Naturgefahren
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