VAKIMPAK
In einem Rohr fällt
ein Stahlstempel von 50 kg Gewicht aus 1.6 m Höhe auf einen
Amboss. Das untere Rohrende umschliesst den Amboss luftdicht. Dadurch
wird beim hydraulischen Hochziehen unterhalb des Stempels ein Vakuum
generiert, welches den Fall zusätzlich beschleunigt. Der Stoss
wird über eine Hartgummiplatte auf den Boden übertragen.
Das Gerät ist selbstfahrend und eignet sich gut für den
Einsatz in schwierigem Gelände. Der Transport des 750 kg schweren
Gerätes zum Untersuchungsgebiet erfolgt mit einem Anhänger,
gezogen durch ein Geländefahrzeug oder per Flugzeug und Schiff
(Bsp. Meulaboh, Indonesien). |
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Das VAKIMPAK eignet sich gut für Untersuchungsziele
bis ca. 150 m Tiefe. In ruhigem Gelände können jedoch bis
250 m Tiefe (Reflexionsseismik) aussagekräftige Resultate erzielt
werden.
Die für die Refraktionsseismik ausschlaggebenden Ersteinsätze sind
in ruhiger Umgebung bis zu einer Distanz von 400 m zur Quelle zu bestimmen. Daraus
ergeben sich refraktionsseismische Ergebnisse bis ca. 100 m Tiefe.
Die Tagesproduktionsrate beträgt ungefähr 300 Schusspositionen bei
doppelter Anregung (2-fache horizontale Stapelung). |
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Typ GeoExpert
Diese Fallgewicht, das auf
einem Toyota Hi-Lux Pick-Up installiert ist, wurde von GeoExpert
selbst konstruiert. Der Hauptvorteil liegt hauptsächlich in seiner Mobilität und Geländegängigkeit.
Der Stempel wiegt 160 kg. |
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BISON EWG III
Das grösste Fallgewicht verfügt über
einen 250 kg schweren Stahlstempel. Dessen Fall wird durch vorgespannte
Gummibänder beschleunigt. Das Gewicht fällt aus maximal
0.8 m Höhe auf eine Bodenplatte, die den Schlag in den Untergrund überträgt.
Die erzielbaren reflexionsseismischen Eindringtiefen variieren je
nach den geologischen
Verhältnissen und der allgemeinen Bodenunruhe zwischen 500 m und 1500
m. Das Gerät eignet sich auch als refraktionsseismische Quelle mit
bis zu 1500 m langen Geophonauslagen. Für den Einsatz in topographisch
schwierigem Gelände ist die Schlagvorrichtung auf ein geländetaugliches
Landwirtschaftsfahrzeug montiert. |
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Für den Transport zum Untersuchungsgebiet wird
ein Lastwagen benötigt. Eine Verschiebung mit Helikopter ist
ebenfalls möglich. Allerdings ist dazu ein Superpuma o.ä.
von nöten. Das Gewicht des kompletten Fallgewichts beträgt
3.5 Tonnen.
Die Tagesproduktion bei idealen Bedingungen beträgt ungefähr 400 Aufzeichnungen. |
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